Brazo Noroeste del Canal Beagle

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Gute 40 Seemeilen lang, mit Gletschern am Ende von nach Norden führenden Fjorden (Seno), weiter im Osten münden Gletscher direkt in den Brazo Noroeste. Dahinter liegen die 2-2400m Gipfel Feuerlands. Niederschläge werden Richtung Ost geringer.
Mit großer Vorfreude geht’s in den Seno Ventisquero zum ersten Gletscher
Das Eis wird immer dichter,
doch Colin, magisch angezogen von der Gletscherzunge quetscht Ithaka knirschend durchs Eis, Beduin nur ein paar Meter dahinter in der eisfreien Fahrrinne
Viel Unterwasserfarbe bleibt am Eis, so gibt Colin auf. Wir gehen ins Päckchen, es gibt Pisco Sour mit Gletschereis, Mittagessen, Kaffee… Wir lauschen dem krachen und donnern, machen Fotos vom Paddelbrett…

…und von ganz oben
Während all der Zeit treiben wir langsam mit dem Eis zurück in fast freies Wasser. Leichter Wind kommt auf, wir segeln zur Caleta Alakush auf Isla Chair.
Am nächsten Tag kreuzen wir den 11 Meilen langen Seno Garibaldi auf, an dessen Ende ein besonders aktiver Gletscher und auch ein Ankerplatz ist. Der Wind wird immer stärker, Beduin im dritten Reff mit kleinster Fock kreuzt hervorragend. Doch immer mehr Williwaws schlagen auf uns ein, der Windmesser von Ithaka reißt vom Mast, nach einem Drittel brechen wir ab und segeln durch „fliegendes“ Wasser zu der auf der Südseite des Brazo Noroeste liegenden Caleta Cinco Estrellas der bestgeschützte Ankerplatz an diesem Abschnitt ist.

Windwalze im anmarsch
Nur noch mit kleinster Fock zum Ankerplatz. Fliegendes Wasser peitscht Beduin (und mich)


Nächster Tag, unten rechts Caleta Cinco Estrellas. Es kamen noch zwei Boote, Argentinien, Frankreich, England und Alekistan sind vertreten. Es wird ein netter Abend.
Blick auf Feuerland

Ein Condor dreht seine Runden, und ich Glückspilz finde eine 70cm lange Flügelaußenfeder

Einer von vielen tiefen dunklen Bergseen

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